Second Life Blog
Weblog über das Online-Game Second Life

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Untersuchung zum Sucht- und Gefahrenpotential von Online-Rollenspielen wie Second Life

22. Januar 2008 von Kralle

Herr Meyer vom Institut für Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf bat mich darum, auf eine aktuelle Untersuchung zum Sucht- und Gefahrenpotential von Online-Rollenspielen wie Second Life aufmerksam zu machen. Dem komme ich gerne nach, und möchte an dieser Stelle seinen Aufruf veröffentlichen:

Liebe Online-Community,

ich bin Mitarbeiter am Institut für Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universität und möchte Sie um Hilfe bei der Konstruktion eines klinischen Fragebogens (http://www.uni-duesseldorf.de/media) bitten.

Wie Sie sicherlich alle mitbekommen haben, wurde im vergangenen Jahr vor allem in den Medien vermehrt über das Sucht- und Gefahrenpotential von Online-Spielen diskutiert. Zweifelsohne wird Ihnen dabei auch nicht entgangen sein, dass sich die Berichterstattung dabei zumeist in plakativer Weise auf spektakuläre Einzelfälle bezieht  was die inhaltliche Diskussion kaum weiterbringt. Hauptproblem hierbei ist, dass es bislang weder feste diagnostische Kritierien noch ein diagnostischen Instrument zur Feststellung im klinischen Sinne auffälligen Spielverhaltens gibt.

Um etwaige Risiken realistisch einschätzen und Betroffenen helfen zu können, sind wir derzeit bemüht, ein solches standardisiertes diagnostisches Instrument zur Abgrenzung der normalen Nutzung von MMRPGs von tatsächlich klinisch relevantem Spielverhalten zu entwickeln.

Hierzu wurde eine Reihe von Fragen zusammengestellt, die sich mit der Nutzung selbst, aber auch mit Einstellungen und Überzeugungen gegenüber Online-Spielen beschäftigen. Um die diagnostischen Eigenschaften dieser Fragen prüfen zu können, brauchen wir die Hilfe der Online-Community. So wären bspw. Fragen, die von allen Nutzern gleich beantwortet werden, für einen klinischen Fragebogen nutzlos.

Entsprechend soll in einem ersten Schritt an einer möglichst großen, repräsentativen Stichprobe die Verteilung der “normalen Nutzung” erhoben werden. Hierbei geht es nicht darum, die Teilnehmer anhand ihrer Angaben einstufen, sondern die Qualität der Fragen festzustellen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns hierbei unterstützen und sich kurz die Zeit für den Online-Fragebogen nehmen würden. Bitte helfen Sie uns, die Diskussion zum Thema auf seriöse Füße zu stellen. Es ist die 15 Minuten bestimmt wert! Wir würden uns auch sehr freuen, wenn Sie unser Anliegen an möglichst viele Interessenten weiterleiten.

Vielen herzlichen Dank,
Frank Meyer

Den Fragebogen und weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.uni-duesseldorf.de/media

Ich möchte diese Untersuchung gerne unterstützen, und hoffe auf eine rege Teilnahme.

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Online-Podiumsdiskussion zur Online-Durchsuchung bei Second Life

30. Oktober 2007 von Kralle

Maximilian Pilarczyk von politik.de hat mich heute per E-Mail darauf hingewiesen, daß sie etwa einmal im Monat eine Diskussionsrunde mit realen Politikern im eigenen Politik-Land in Second Life veranstalten. Eine schöne Geschichte wie ich finde, so hat man auch als ganz normaler Bürger die Möglichkeit quasi “Angesicht zu Angesicht” mit Politikern über Meinungen und Probleme zu diskutieren. Auch für Politiker eine gute Gelegenheit nicht nur das eigene, möglicherweise angestaubte Image aufzupolieren, sondern auch zum Meinungsaustausch mit Wählern jeglicher Couleur.

Am Donnerstag, den 8.November 2007 von 17.00 bis 18.00 Uhr (9.00 AM - 10.00 AM PDT) wird über das spannende Thema “Online-Durchsuchungen” diskutiert. Teilnehmen werden die innenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen:

  • Hans-Peter Uhl, MdB
    Innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • Dieter Wiefelspütz, MdB
    Innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
  • Gisela Piltz, MdB
    Innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion
  • Wolfgang Wieland, MdB
    Sprecher für innere Sicherheit der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Dürfte sicherlich eine spannende Diskussion werden. Das Politik-Land bei Sedond Life befindet sich hier:

http://slurl.com/secondlife/Politik%20Land/193/199/23

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Neues Forschungsprojekt über Second Life

11. September 2007 von Kralle

Dissertation Second LifeDie steigende Beliebtheit von Second Life zieht nicht nur immer mehr Avatare, Medien und Unternehmen in ihren Bann, sondern auch zunehmend Universitäten, die das Metaversum erforschen.

Im Rahmen einer Dissertation an der University of Lincoln, arbeitet Benjamin Bach an einem Forschungsprojekt über Motivations-, Partizipations- und Nutzengenerierungsgründe von Avataren in Second Life.

Folgender Onlinefragebogen ist ausschließlich für Avatare von Second Life konzipiert und Ihre Teilnahme würde einen entscheidenden Anteil an diesem Primary Research Project leisten.

Der Onlinefragebogen ist über den folgenden Link erreichbar:

http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=dzH96qGxcRq3IsvtnRQgKA%3d%3d

Bei Fragen steht Herr Benjamin Bach unter folgender Adresse zur Verfügung:

Benjamin Bach
Lincoln Business School
Faculty of Business & Law
University of Lincoln
E-Mail: ben_bach@web.de

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Einen Avatar bei Second Life erstellen

25. März 2007 von Kralle

Das Repertoire der Standardavatare, die neuen SL-Nutzern nach der Anmeldung zur Verfügung gestellt werden, ist auf den ersten Blick gering. Dann aber bieten sich schier unendliche Möglichkeiten der Ausgestaltung, die über humanoides Aussehen weit hinausreichen können. Nicht nur Kleidungsstücke dürfen bis auf Unterwäsche und Socken verändert werden, auch jedes einzelne Körperteil läßt sich in Hinblick auf Farbe, Texturierung, Form und Ausmaß anpassen. Das verfügbare Kontextmenü für das Erscheinungsbild eines Avatares bei Second Life – erreichbar über Rechtsklick auf die Figur und „Aussehen“ - läßt die Ausgestaltung unterschiedlicher Outfits zu. Es ist also möglich, den Avatar für verschiedene Gelegenheiten auszustatten – von Alltagskleidung bis Abendgarderobe. Durch Auswahl der einzelnen Kleidungsstücke im Menü lassen sich der Schnitt – kurz, lang, buschig usw. -  die Farbe des Grundstoffes und schließlich die Textur einstellen. Als Texturen stehen die Bibliotheken im Inventar, die bereits zu Beginn des zweiten Lebens in der Aussattung jedes Avaters vorhanden sind, frei zur Verfügung. Das bedeutet, es ist ebenso möglich, eine Steintextur auf den Rock zu legen wie ein Leinenstoff. Gleiches gilt für die Gestaltung des Avatarkörpers: zuerst werden Hautfarbe und Körperdetails festgelegt, Gesicht und Frisur erhalten besonders viele Gestaltungsmöglichkeiten. Daneben können Kopf, Oberkörper, Arme und Beine mit Texturen als Tätowierung belegt werden. Auch die Körperformen sind flexibel variierbar, von klapperdürr bis sumoesk.

Jedes Erscheinungsbild, das einmal gestaltet wurde, kann komplett gespeichert und wieder verwendet werden, egal ob man von männlichen auf weiblichen Avatar oder von dick auf dünn wechseln möchte. Dazu muss nur der Ordner, in dem das Erscheinungsbild gespeichert wurde, per Drag & Drop auf die Figur gezogen werden. Daneben ist es auch möglich, sich Objekte zu kaufen oder selbst anzufertigen, die an den Avatar angebracht werden können, seien es im Wind wehende Frisuren, flatternde Schmetterlingsflügel oder sogar ein ganzes Drachenkostüm. Viele Nutzer haben sich auf die Erstellung solcher Accessoires spezialisiert und verkaufen sie in virtuellen Warenhäusern und Kiosken. Zum Anhängen stellt das System eine Vielzahl von Magnetpunkten auf der Figur zur Verfügung, die im Inventar über Rechtsklick – tragen – oder - Anhängen an – angewählt werden können.

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Second Life ist eine neue virtuelle Welt mit allen Optionen

11. März 2007 von Kralle

Second Life ist eine Web-3D-Simulation für eine ständig wachsende virtuelle Gemeinschaft, in der man mit den verschiedensten Personen und Unternehmen auf ganz neue Weise in Kontakt treten kann. Es handelt sich quasi um eine virtuelle Welt, in der man sich gegenseitig die verschiedensten Dienstleistungen anbieten kann. Die Interaktionen untereinander werden bei Second Life (kurz auch SL genannt) durch die 3D Animationen auf eine ganz neue Weise erlebbar. Es entsteht das Raumgefühl einer neuen Welt bei diesem Online Game, welches sich dementsprechend immer größerer Beliebtheit erfreut. Das Online Game Second Life wurde im Jahre 2003 von Linden Lab in San Francisco ins Leben gerufen und wird seit dieser Zeit ständig weiter entwickelt. Durch die Tatsache, dass in Second Life eine virtuelle Währung(die so genannten Linden Dollars) existiert, welche auch in eine reale Währung (in der Regel US Dollar) transferiert werden kann, ist SL auch in den realen Kreislauf der Wirtschaft eingebunden.

Die grundlegenden Dienstleistungen von Second Life haben sich vor allem in den Anfangszeiten auf Glücksspiele und sexuelle Angebote konzentriert, mittlerweile investieren aber immer mehr Teilnehmer Zeit und Kreativität in das Angebot verschiedenster neuer Gegenstände und Dienstleistungen. Die Auswahl reicht von Kleidung, Accessoires, Wohnungen oder Landgestaltung bis hin zur sozialen Interaktion in den verschiedensten Communities. So kann man zum Beispiel als Mitglied in die unterschiedlichsten Clubs von SL eintreten und dabei auch den integrierten Instant Messenger nutzen.

Die Welt von Second Life existiert in einer Art großen Serverfarm, welche von Linden Labs betrieben und als “das Rasterfeld” oder “the grid” bezeichnet wird. Durch die Second Life Client Software stellt Linden Lab den Nutzern Werkzeuge zur Verfügung, um die Welt von SL zu sehen und mit zu verändern. Die Nutzer können auch in der virtuellen Wirtschaft in SL teilnehmen, die mittlerweile auch ein realer Markt geworden ist. Im Oktober 2006 erreicht die Bevölkerung von SL die Zahl von einer Million, nur acht Wochen später hatte sich diese Zahl bereits verdoppelt, was für den enormen Erfolg und Beliebtheitsgrad von Second Life spricht.

Second Life wurde bei seiner Entwicklung von dem Science Fiction Roman “Snow Crash” von Neal Stephenson und von der literarischen Bewegung des Cyberpunkt mit inspiriert. Ziel von Linden Lab ist letztendlich die Schaffung einer Welt ähnlich der des Metvaersums im Roman “Snow Crash”. Im Metaversum wird die Welt von den Benutzern bestimmt, sie interagieren miteinander, spielen, treiben Handel und können anderweitig kommunizieren. SL hat gegenüber anderen Mitbewerbern der virtuellen Welten in Form von Online Spielen immer noch einen deutlichen Vorsprung.

Linden Lab hat Second Life so konzipiert, dass es kostenfreie und kostenpflichtige SL-Accounts zur Nutzung gibt. In einem kostenfreien Account kann der Spieler zum Beispiel kein virtuelles Land kaufen. Um die Seriosität dieser Accounts auf einem hohen Niveau zu wahren, muss man bei Second Life mittlerweile bei der Anmeldung seine Identität mittels Kreditkartennummer oder auch Pay Pal Account ueberprüfen lassen.
Insgesamt gibt es bei Second Life drei Tarife der Mitgliedschaft, welche von einem kostenlosen Tarif bis hin zu einem monatlichen Beitrag von zehn US Dollar reichen.

Gespielt wird SL ueber eine Client Software, welche die Daten der virtuellen Welt über das Internet bezieht. Die Software läßt sich kostenfrei herunterladen und installieren.

Mittlerweile nutzen auch reale Firmen das Online Game als Plattform für PR Zwecke. SL wird zudem direkt für Tests von Produkten und Produktinformationen genutzt.

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