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Weblog über das Online-Game Second Life

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Second Life begeistert täglich mehr und mehr Spieler

Oktober 27th, 2009 by Kralle

Was ist Second Life?

Second Life (SL) ist eine vir­tu­elle Welt, die von Lin­den Lab ent­wi­ckelt und am 23. Juni 2003 ins Leben geru­fen wurde.
Second Life ist nur über das Inter­net zugäng­lich. Ein kos­ten­lo­ses Client-Programm namens Second Life Viewer ermög­licht es sei­nen Benut­zern bzw. „Bewoh­ner“ mit­ein­an­der durch Ava­tare zu inter­agie­ren. Die Bewoh­ner kön­nen die Welt erkun­den, andere Bewoh­ner tref­fen, Kon­takte knüp­fen, an Einzel-und Grup­pen­ak­ti­vi­tä­ten teil­neh­men und Han­del betrei­ben sowie vir­tu­elle Güter und Dienst­leis­tun­gen kau­fen und ver­kau­fen. Second Life ori­gi­nal ist für Leute ab 18 Jah­ren, Teen Second Life ist für Men­schen im Alter von 13 bis 17 Jah­ren. Eine drei­di­men­sio­nale Model­lie­rungs­werk­zeug ist in die Soft­ware inte­griert, damit die Bewoh­ner vir­tu­elle Objekte erstel­len können.

Der Ursprung von Second Life

Im Jahr 1999 wurde von Phi­lip Rose­dale — als Phi­lip Lin­den bekannt – die Lin­den Lab gegrün­det. Der anfäng­li­che Schwer­punkt lag auf der Ent­wick­lung von Hard­ware, wel­cher dem Computer-Anwender ermög­lichte, in vol­lem Umfang in eine vir­tu­elle Welt ein­zu­tau­chen und diese zu erle­ben.
In sei­ner frü­hes­ten Form arbei­tete das Unter­neh­men mit einer kom­mer­zi­el­len Ver­sion der Hard­ware, wel­che als “The Rig” bekannt ist.
Diese Vision wan­delte sich bald um in die­je­nige Software-Anwendung aus Lin­den Welt, wie wir sie heute ken­nen. In die­ser Art konn­ten die Nut­zer Auf­ga­ben erle­di­gen und durch die­ses web-basierende Sys­tem eine drei­di­men­sio­nale Online-Umgebung erle­ben. Ab jetzt konn­ten soziale Bande online geknüpft wer­den.
Bereits im Januar 2008 ver­brach­ten bereits ins­ge­samt 28274505 Ein­woh­ner ihre Frei­zeit in der “In-Welt” von Second Life. Im Durch­schnitt waren 38.000 Ein­woh­ner zu einem bestimm­ten Zeit­punkt ange­mel­det.
Im Jahr 2008 wurde Second Life auf der 59. Annual Tech­no­logy & Engi­nee­ring Emmy Awards Ver­lei­hung für die För­de­rung der Ent­wick­lung von Online-Seiten mit user­ge­ne­ra­ted Con­tent geehrt. Im Okto­ber 2009 wur­den knapp über 16 Mil­lio­nen Kon­ten von Spie­lern regis­triert, doch diese Zah­len sind mit Vor­sicht zu betrach­ten, da die Zäh­lun­gen nicht auf tat­säch­li­chen, lang­fris­ti­gen und kon­se­quen­ten Nut­zern basieren.

Second Life heute

Second Life hat den Sta­tus einer vir­tu­el­len Welt, wel­che man nur im ent­fern­tes­ten mit kom­mer­zi­el­len Online-Spielen ver­glei­chen kann. Im Gegen­satz zu einem her­kömm­li­chen Computer-Spiel ver­folgt man in Second Life kein bestimm­tes Ziel, es gibt auch keine tra­di­tio­nel­len Regeln. Da es keine fest­ge­leg­ten Ziele gibt, fixie­ren sich die Nut­zer nicht kon­kret auf Sieg oder Nie­der­lage son­dern „genie­ßen das Game“.

Popu­la­rity: 100%

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Einen Avatar bei Second Life erstellen

März 25th, 2007 by Kralle

Das Reper­toire der Stan­dar­da­va­tare, die neuen SL-Nutzern nach der Anmel­dung zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, ist auf den ers­ten Blick gering. Dann aber bie­ten sich schier unend­li­che Mög­lich­kei­ten der Aus­ge­stal­tung, die über huma­no­ides Aus­se­hen weit hin­aus­rei­chen kön­nen. Nicht nur Klei­dungs­stü­cke dür­fen bis auf Unter­wä­sche und Socken ver­än­dert wer­den, auch jedes ein­zelne Kör­per­teil läßt sich in Hin­blick auf Farbe, Tex­t­u­rie­rung, Form und Aus­maß anpas­sen. Das ver­füg­bare Kon­text­menü für das Erschei­nungs­bild eines Ava­t­ares bei Second Life – erreich­bar über Rechts­klick auf die Figur und „Aus­se­hen“ — läßt die Aus­ge­stal­tung unter­schied­li­cher Out­fits zu. Es ist also mög­lich, den Ava­tar für ver­schie­dene Gele­gen­hei­ten aus­zu­stat­ten – von All­tags­klei­dung bis Abend­gar­de­robe. Durch Aus­wahl der ein­zel­nen Klei­dungs­stü­cke im Menü las­sen sich der Schnitt – kurz, lang, buschig usw. -  die Farbe des Grund­stof­fes und schließ­lich die Tex­tur ein­stel­len. Als Tex­tu­ren ste­hen die Biblio­the­ken im Inven­tar, die bereits zu Beginn des zwei­ten Lebens in der Aus­sat­tung jedes Ava­ters vor­han­den sind, frei zur Ver­fü­gung. Das bedeu­tet, es ist ebenso mög­lich, eine Stein­tex­tur auf den Rock zu legen wie ein Lei­nen­stoff. Glei­ches gilt für die Gestal­tung des Ava­t­ar­kör­pers: zuerst wer­den Haut­farbe und Kör­per­de­tails fest­ge­legt, Gesicht und Fri­sur erhal­ten beson­ders viele Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten. Dane­ben kön­nen Kopf, Ober­kör­per, Arme und Beine mit Tex­tu­ren als Täto­wie­rung belegt wer­den. Auch die Kör­per­for­men sind fle­xi­bel vari­ier­bar, von klap­per­dürr bis sumoesk.

Jedes Erschei­nungs­bild, das ein­mal gestal­tet wurde, kann kom­plett gespei­chert und wie­der ver­wen­det wer­den, egal ob man von männ­li­chen auf weib­li­chen Ava­tar oder von dick auf dünn wech­seln möchte. Dazu muss nur der Ord­ner, in dem das Erschei­nungs­bild gespei­chert wurde, per Drag & Drop auf die Figur gezo­gen wer­den. Dane­ben ist es auch mög­lich, sich Objekte zu kau­fen oder selbst anzu­fer­ti­gen, die an den Ava­tar ange­bracht wer­den kön­nen, seien es im Wind wehende Fri­su­ren, flat­ternde Schmet­ter­lings­flü­gel oder sogar ein gan­zes Dra­chen­kos­tüm. Viele Nut­zer haben sich auf die Erstel­lung sol­cher Acces­soires spe­zia­li­siert und ver­kau­fen sie in vir­tu­el­len Waren­häu­sern und Kios­ken. Zum Anhän­gen stellt das Sys­tem eine Viel­zahl von Magnet­punk­ten auf der Figur zur Ver­fü­gung, die im Inven­tar über Rechts­klick – tra­gen – oder — Anhän­gen an – ange­wählt wer­den können.

Popu­la­rity: 94%

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Second Life ist eine neue virtuelle Welt mit allen Optionen

März 11th, 2007 by Kralle

Second Life ist eine Web-3D-Simulation für eine stän­dig wach­sende vir­tu­elle Gemein­schaft, in der man mit den ver­schie­dens­ten Per­so­nen und Unter­neh­men auf ganz neue Weise in Kon­takt tre­ten kann. Es han­delt sich quasi um eine vir­tu­elle Welt, in der man sich gegen­sei­tig die ver­schie­dens­ten Dienst­leis­tun­gen anbie­ten kann. Die Inter­ak­tio­nen unter­ein­an­der wer­den bei Second Life (kurz auch SL genannt) durch die 3D Ani­ma­tio­nen auf eine ganz neue Weise erleb­bar. Es ent­steht das Raum­ge­fühl einer neuen Welt bei die­sem Online Game, wel­ches sich dem­ent­spre­chend immer grö­ße­rer Beliebt­heit erfreut. Das Online Game Second Life wurde im Jahre 2003 von Lin­den Lab in San Fran­cisco ins Leben geru­fen und wird seit die­ser Zeit stän­dig wei­ter ent­wi­ckelt. Durch die Tat­sa­che, dass in Second Life eine vir­tu­elle Währung(die so genann­ten Lin­den Dol­lars) exis­tiert, wel­che auch in eine reale Wäh­rung (in der Regel US Dol­lar) trans­fe­riert wer­den kann, ist SL auch in den rea­len Kreis­lauf der Wirt­schaft eingebunden.

Die grund­le­gen­den Dienst­leis­tun­gen von Second Life haben sich vor allem in den Anfangs­zei­ten auf Glücks­spiele und sexu­elle Ange­bote kon­zen­triert, mitt­ler­weile inves­tie­ren aber immer mehr Teil­neh­mer Zeit und Krea­ti­vi­tät in das Ange­bot ver­schie­dens­ter neuer Gegen­stände und Dienst­leis­tun­gen. Die Aus­wahl reicht von Klei­dung, Acces­soires, Woh­nun­gen oder Land­ge­stal­tung bis hin zur sozia­len Inter­ak­tion in den ver­schie­dens­ten Com­mu­nities. So kann man zum Bei­spiel als Mit­glied in die unter­schied­lichs­ten Clubs von SL ein­tre­ten und dabei auch den inte­grier­ten Instant Mes­sen­ger nutzen.

Die Welt von Second Life exis­tiert in einer Art gro­ßen Ser­ver­farm, wel­che von Lin­den Labs betrie­ben und als “das Ras­ter­feld” oder “the grid” bezeich­net wird. Durch die Second Life Cli­ent Soft­ware stellt Lin­den Lab den Nut­zern Werk­zeuge zur Ver­fü­gung, um die Welt von SL zu sehen und mit zu ver­än­dern. Die Nut­zer kön­nen auch in der vir­tu­el­len Wirt­schaft in SL teil­neh­men, die mitt­ler­weile auch ein rea­ler Markt gewor­den ist. Im Okto­ber 2006 erreicht die Bevöl­ke­rung von SL die Zahl von einer Mil­lion, nur acht Wochen spä­ter hatte sich diese Zahl bereits ver­dop­pelt, was für den enor­men Erfolg und Beliebt­heits­grad von Second Life spricht.

Second Life wurde bei sei­ner Ent­wick­lung von dem Sci­ence Fic­tion Roman “Snow Crash” von Neal Ste­phen­son und von der lite­ra­ri­schen Bewe­gung des Cyber­punkt mit inspi­riert. Ziel von Lin­den Lab ist letzt­end­lich die Schaf­fung einer Welt ähnlich der des Met­vaer­sums im Roman “Snow Crash”. Im Meta­ver­sum wird die Welt von den Benut­zern bestimmt, sie inter­agie­ren mit­ein­an­der, spie­len, trei­ben Han­del und kön­nen ander­wei­tig kom­mu­ni­zie­ren. SL hat gegen­über ande­ren Mit­be­wer­bern der vir­tu­el­len Wel­ten in Form von Online Spie­len immer noch einen deut­li­chen Vorsprung.

Lin­den Lab hat Second Life so kon­zi­piert, dass es kos­ten­freie und kos­ten­pflich­tige SL-Accounts zur Nut­zung gibt. In einem kos­ten­freien Account kann der Spie­ler zum Bei­spiel kein vir­tu­el­les Land kau­fen. Um die Serio­si­tät die­ser Accounts auf einem hohen Niveau zu wah­ren, muss man bei Second Life mitt­ler­weile bei der Anmel­dung seine Iden­ti­tät mit­tels Kre­dit­kar­ten­num­mer oder auch Pay Pal Account ueber­prü­fen las­sen.
Ins­ge­samt gibt es bei Second Life drei Tarife der Mit­glied­schaft, wel­che von einem kos­ten­lo­sen Tarif bis hin zu einem monat­li­chen Bei­trag von zehn US Dol­lar reichen.

Gespielt wird SL ueber eine Cli­ent Soft­ware, wel­che die Daten der vir­tu­el­len Welt über das Inter­net bezieht. Die Soft­ware läßt sich kos­ten­frei her­un­ter­la­den und installieren.

Mitt­ler­weile nut­zen auch reale Fir­men das Online Game als Platt­form für PR Zwe­cke. SL wird zudem direkt für Tests von Pro­duk­ten und Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen genutzt.

Popu­la­rity: 77%

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