Second Life Blog
Weblog über das Online-Game Second Life

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Second Life ist eine neue virtuelle Welt mit allen Optionen

11. März 2007 von Kralle

Second Life ist eine Web-3D-Simulation für eine ständig wachsende virtuelle Gemeinschaft, in der man mit den verschiedensten Personen und Unternehmen auf ganz neue Weise in Kontakt treten kann. Es handelt sich quasi um eine virtuelle Welt, in der man sich gegenseitig die verschiedensten Dienstleistungen anbieten kann. Die Interaktionen untereinander werden bei Second Life (kurz auch SL genannt) durch die 3D Animationen auf eine ganz neue Weise erlebbar. Es entsteht das Raumgefühl einer neuen Welt bei diesem Online Game, welches sich dementsprechend immer größerer Beliebtheit erfreut. Das Online Game Second Life wurde im Jahre 2003 von Linden Lab in San Francisco ins Leben gerufen und wird seit dieser Zeit ständig weiter entwickelt. Durch die Tatsache, dass in Second Life eine virtuelle Währung(die so genannten Linden Dollars) existiert, welche auch in eine reale Währung (in der Regel US Dollar) transferiert werden kann, ist SL auch in den realen Kreislauf der Wirtschaft eingebunden.

Die grundlegenden Dienstleistungen von Second Life haben sich vor allem in den Anfangszeiten auf Glücksspiele und sexuelle Angebote konzentriert, mittlerweile investieren aber immer mehr Teilnehmer Zeit und Kreativität in das Angebot verschiedenster neuer Gegenstände und Dienstleistungen. Die Auswahl reicht von Kleidung, Accessoires, Wohnungen oder Landgestaltung bis hin zur sozialen Interaktion in den verschiedensten Communities. So kann man zum Beispiel als Mitglied in die unterschiedlichsten Clubs von SL eintreten und dabei auch den integrierten Instant Messenger nutzen.

Die Welt von Second Life existiert in einer Art großen Serverfarm, welche von Linden Labs betrieben und als “das Rasterfeld” oder “the grid” bezeichnet wird. Durch die Second Life Client Software stellt Linden Lab den Nutzern Werkzeuge zur Verfügung, um die Welt von SL zu sehen und mit zu verändern. Die Nutzer können auch in der virtuellen Wirtschaft in SL teilnehmen, die mittlerweile auch ein realer Markt geworden ist. Im Oktober 2006 erreicht die Bevölkerung von SL die Zahl von einer Million, nur acht Wochen später hatte sich diese Zahl bereits verdoppelt, was für den enormen Erfolg und Beliebtheitsgrad von Second Life spricht.

Second Life wurde bei seiner Entwicklung von dem Science Fiction Roman “Snow Crash” von Neal Stephenson und von der literarischen Bewegung des Cyberpunkt mit inspiriert. Ziel von Linden Lab ist letztendlich die Schaffung einer Welt ähnlich der des Metvaersums im Roman “Snow Crash”. Im Metaversum wird die Welt von den Benutzern bestimmt, sie interagieren miteinander, spielen, treiben Handel und können anderweitig kommunizieren. SL hat gegenüber anderen Mitbewerbern der virtuellen Welten in Form von Online Spielen immer noch einen deutlichen Vorsprung.

Linden Lab hat Second Life so konzipiert, dass es kostenfreie und kostenpflichtige SL-Accounts zur Nutzung gibt. In einem kostenfreien Account kann der Spieler zum Beispiel kein virtuelles Land kaufen. Um die Seriosität dieser Accounts auf einem hohen Niveau zu wahren, muss man bei Second Life mittlerweile bei der Anmeldung seine Identität mittels Kreditkartennummer oder auch Pay Pal Account ueberprüfen lassen.
Insgesamt gibt es bei Second Life drei Tarife der Mitgliedschaft, welche von einem kostenlosen Tarif bis hin zu einem monatlichen Beitrag von zehn US Dollar reichen.

Gespielt wird SL ueber eine Client Software, welche die Daten der virtuellen Welt über das Internet bezieht. Die Software läßt sich kostenfrei herunterladen und installieren.

Mittlerweile nutzen auch reale Firmen das Online Game als Plattform für PR Zwecke. SL wird zudem direkt für Tests von Produkten und Produktinformationen genutzt.

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